Wellness-Plan mit zwei Challenges für vielbeschäftigte HR-Teams

Das Zwei-Challenge-Jahr: ein einfacher Wellness-Plan für vielbeschäftigte HR-Teams

Nicht jedes Team braucht ein Jahr voller Wellness-Kampagnen. Für viele Organisationen ist der nachhaltigste Plan sogar der einfachste: zwei gut gestaltete Challenges pro Jahr, zeitlich so gelegt, dass die Beteiligung von Natur aus höher ist, und dazwischen ein leichter Ansatz.

Dieses Modell des „Zwei-Challenge-Jahres“ ist ideal, wenn:

  • die Kapazitäten im HR-Team begrenzt sind (oder Wellness eine von vielen Aufgaben ist),

  • Wellness professionell, aber nicht allgegenwärtig wirken soll,

  • und Sie lieber zwei Dinge gut machen als sechs nur halb.

YuMuuv passt gut zu diesem Modell, denn Sie können schnell eine klare Challenge starten (Schritte, Trainingsminuten, manuelle Gewohnheiten oder eigene Aktivitäten), Team-Ranglisten auf Basis von Durchschnittswerten führen, Ankündigungen im Voraus planen und nach jeder Kampagne die Ergebnisse auf der Statistikseite auswerten.

Im Folgenden finden Sie fünf Optionen mit zwei Challenges, je nachdem, was Ihre Organisation priorisieren möchte: Beteiligung, Kultur, mentales Wohlbefinden, körperliches Wohlbefinden oder Einfachheit.

Die Grundstruktur

Dauer der Challenges: 3–4 Wochen pro Challenge (innerhalb des gewählten Quartals)

Empfohlene Zeitfenster:

  • Frühjahrsfenster: Ende März bis April (Neustart-Energie, weniger Urlaube)

  • Herbstfenster: Ende August bis September (Motivation durch die Rückkehr zur Routine)

Die Monate dazwischen: optional nur Inhalte, die das Thema am Leben halten (keine Rangliste): ein monatlicher Tipp, eine optionale Mini-Gewohnheit oder gar nichts.

So entsteht ein klarer Rhythmus: Starten → beteiligen → feiern → pausieren → wiederholen.

Ein echtes Beispiel: Bei Great Place to Work Ireland wurde die Schritt-Challenge nach einer Abstimmung zu einer Tradition, die zweimal im Jahr stattfindet. Organisatorin Marina Rivas sagte: „Ich dachte, sie wären vielleicht nur nett zu mir, weil ich sie organisiert hatte, aber als ich abstimmen ließ, sagten 100 % der Leute, dass sie sie zweimal im Jahr machen wollten“ (zur Fallstudie).

Option A: Der Plan für „höchste Beteiligung“

1. Frühjahr: Schwung in den Frühling (Schritt-Challenge)

Schritte sind das einfachste „Ja“ für die breiteste Gruppe. Ideal für Inklusion und ein schnelles Onboarding.

  • Erfasst wird: Schritte

  • Was zählt: alle Schritte (Spaziergänge, Arbeitsweg, Laufband, Besorgungen)

  • Warum es funktioniert: wenig Hürden, keine Einschüchterung, leicht zu kommunizieren

2. Herbst: Team-Minuten-Cup (Aktivitätsminuten, Teams)

Eine flexible Minuten-Challenge spricht ein breites Spektrum an Aktivitäten und Fitnessniveaus an.

  • Erfasst werden: Trainingsminuten (automatisch synchronisiert)

  • Was zählt: alle Aktivitätsminuten

  • Warum es funktioniert: Team-Energie + flexibles Format = starkes Engagement

Am besten geeignet für: Organisationen, die den einfachsten Plan mit der größten Reichweite wollen.

Option B: Der Plan „Kultur & Verbindung“

1. Frühjahr: Gemeinsam in Bewegung (Team-Minuten)

Starten Sie ins Jahr, indem Sie Schwung und gemeinsame Erfolge aufbauen.

  • Erfasst werden: Trainingsminuten (Teams)

  • Einrichtungstipp: Die Wertung nach Team-Durchschnitt sorgt für Fairness

2. Herbst: Gemeinsam besser (Punkte-Challenge für Verbindung)

Eine punktebasierte Challenge mit Fokus auf Verbindung eignet sich hervorragend für hybride und Remote-Kulturen.

  • Erfasst werden: Punkte für verbindende Aktionen (eine Wellnesspunkte-Challenge mit manuellen Aktivitäten wie jemanden ermutigen oder Zeit mit Freunden verbringen)

  • Was zählt: Dankesnachrichten, Walk-and-Talks, kurze Check-ins, gemeinsame Dehnpausen im Team

  • Warum es funktioniert: Wohlbefinden ist nicht nur körperlich, und dieses Format ist von Grund auf inklusiv

Am besten geeignet für: verteilte Teams, kulturorientierte Organisationen oder Teams im Wandel.

Option C: Der Plan „Balance für Körper und Geist“

1. Frühjahr: Die Basis aufbauen (Krafttrainingseinheiten)

Krafttrainingseinheiten geben Struktur und bringen langfristigen Nutzen, unabhängig vom Wetter.

  • Erfasst werden: Krafteinheiten pro Woche (eine eigene Aktivität, manuell eingetragen)

  • Was zählt: Fitnessstudio, Training mit dem eigenen Körpergewicht, Fitnessbänder, Pilates mit Kraftfokus

  • Warum es funktioniert: klares Ziel, hoher wahrgenommener Wert

2. Herbst: Weniger Stress (Achtsamkeitsminuten)

Eine Achtsamkeits-Challenge bietet ein klares Gegengewicht zu stressigen Phasen.

  • Erfasst werden: Achtsamkeitsminuten (die Aktivität „Achtsamkeit“)

  • Was zählt: Meditation, Atemübungen, Journaling, achtsame Spaziergänge

  • Warum es funktioniert: niedrige Einstiegshürde, verbessert Konzentration und Erholung

Am besten geeignet für: Teams, die ein glaubwürdiges Wellness-Programm jenseits von Schritten wollen.

Option D: Der Plan „Grundlagen des Wohlbefindens“

1. Frühjahr: Trinkgewohnheit (Check-ins)

Eine schnelle Challenge mit wenig Verwaltungsaufwand, die das Engagement selbst bei Menschen steigert, die keinen Sport treiben.

  • Erfasst wird: tägliches Trink-Check-in (die Aktivität „Wasser trinken“)

  • Warum es funktioniert: einfach, inklusiv, niedrige Einstiegshürde

2. Herbst: Schlafen & Erholen (schlaffördernde Gewohnheiten)

Check-ins für Schlafgewohnheiten sind praktisch und gerade in Phasen hoher Arbeitsbelastung relevant.

  • Erfasst werden: Gewohnheits-Check-ins („Schlaf“ oder handyfreie Zeit mit einem Tagesziel)

  • Was zählt: Bildschirme aus, Abendroutine, kein Koffein ab einer bestimmten Uhrzeit, Morgenlicht

  • Warum es funktioniert: unterstützend statt wettbewerbsorientiert, im Alltag sehr relevant

Am besten geeignet für: sehr ausgelastete HR-Teams, Arbeitsplätze mit hohem Stress oder Teams, die neu in Wellness-Programmen sind.

Option E: Der Plan „Ein großer Fitness-Schub + eine große Erholungsphase“

1. Frühjahr: Die große Bewegung (Minuten-Challenge)

Machen Sie den Frühling zu Ihrer großen Bewegungskampagne mit Leuchtturmcharakter.

  • Erfasst werden: Trainingsminuten (automatisch synchronisiert)

  • Extra: Teamwettbewerb + wöchentliche Mini-Auszeichnungen

2. Winter (Anfang Dezember oder Ende Oktober): Dranbleiben & Neustart (Mobilitätsminuten)

Eine kurze Mobilitäts-Challenge sorgt ohne Druck für ein gutes Körpergefühl.

  • Erfasst werden: Mobilitätsminuten (Yoga oder eine eigene Mobilitätsaktivität) oder ein tägliches „Erledigt“-Check-in

  • Warum es funktioniert: wenig Hürden, hohe Durchhaltequote, deutlich spürbarer Nutzen

Am besten geeignet für: Organisationen, die einen großen, energiegeladenen Schub und einen unterstützenden Moment zum Dranbleiben wollen.

Die richtige Option wählen

Wenn Ihre Priorität Folgendes ist …

  • Maximale Beteiligung: Option A

  • Kultur & Verbindung: Option B

  • Ausgewogene, glaubwürdige Wellness: Option C

  • Geringster Verwaltungsaufwand: Option D

  • Ein großer Schub + ein unterstützender Neustart: Option E

Was Sie in den Monaten dazwischen tun können

Wenn Sie Kontinuität wollen, ohne zusätzliche Challenges durchzuführen, halten Sie es leicht:

  • Monatliche E-Mail mit einem Wellness-Tipp (ein Absatz)

  • Eine optionale Mini-Gewohnheit („diese Woche zweimal spazieren gehen“, „5 Minuten pro Tag dehnen“)

  • Eine hervorgehobene Geschichte (teilen Sie einen Erfolg aus der letzten Challenge)

Keine Rangliste. Kein Druck. Nur Sichtbarkeit.

Praktische Zeitfenster

Hier sind zwei klare Ansätze für die Planung:

Standard:

  • Frühjahrs-Challenge: Ende März → April (3–4 Wochen)

  • Herbst-Challenge: Ende August → September (3–4 Wochen)

Alternative (wenn Sommer und Herbst in Ihrer Organisation hektisch sind):

  • Frühjahrs-Challenge: April

  • Winter-Challenge: Ende Oktober → November

Abschließender Gedanke

Wenn Wellness mit hundert anderen Prioritäten konkurriert (was in den meisten Organisationen der Fall ist), ist der klügste Plan oft der einfachste: zwei Momente, die sich leicht durchführen lassen, bei denen man leicht mitmachen kann und die gut genug sind, um sie zu wiederholen.

Führen Sie in YuMuuv zwei Challenges gut durch, feiern Sie Erfolge und halten Sie den Rest des Jahres leicht. So bauen Sie ein Programm auf, das länger hält als bis Ende Januar.

Sie wollen mehr als zwei? Sehen Sie sich den Quartalsplan mit vier Challenges oder den Wellness-Challenge-Kalender für 12 Monate an. Um Formate zu wählen, die sich die Menschen wirklich wünschen, beginnen Sie mit Feedback der Mitarbeitenden, und alle Optionen finden Sie in der vollständigen Liste der YuMuuv-Challenges. Bereit für die Planung? Buchen Sie eine YuMuuv-Demo.

  • Share