Wie Sie Mitarbeiterengagement nutzen, um die Motivation zu steigern
Vor Kurzem wurde ich gebeten, einen kurzen Vortrag darüber zu halten, wie und warum YuMuuv Menschen zu körperlicher Aktivität inspiriert. Als ich meine Notizen noch einmal durchsah, wurde mir klar, dass sie etwas erklären, womit jedes HR-Team ringt: wie man Mitarbeiterengagement nutzt, um die Motivation für gesündere Gewohnheiten zu steigern. Deshalb gibt es sie hier als Blogbeitrag.
Inhaltsverzeichnis
Ein Herzfrequenzgurt, der das Leben meines Vaters verändert hat
Ich beginne mit etwas Persönlichem. Vor einigen Jahren schrieb ich meinem Vater eine Karte zu seinem 50. Geburtstag. Darin stand ungefähr: Du hast ein großartiges halbes Jahrhundert hinter dir. Ich wünsche mir, dass mindestens noch einmal so viele Jahre vor dir liegen und wir sie gemeinsam verbringen können – deshalb schenke ich dir einen Herzfrequenzgurt.
Diese ehrliche Karte und das Geschenk erwiesen sich als wichtiger Wendepunkt. Mein Vater, der einst für die estnische Leichtathletik-Nationalmannschaft gelaufen war, führte – wie viele Menschen im mittleren Alter – ein sinnvolles, aber recht passives Leben. Heute ist er in hervorragender körperlicher Verfassung. Wenn ich darüber nachdenke, was die Veränderung ausgelöst hat, ist die Antwort einfach: eine Kombination aus objektiven Daten und sozialer Motivation. Genau auf dieser Kombination basiert YuMuuv.
Warum es schwerer ist, aktiv zu bleiben, als es sein sollte
Objektive Gesundheitsdaten verdienen einen eigenen Beitrag, aber einige Fakten sollten uns alle nachdenklich machen. Laut Weltgesundheitsorganisation bewegten sich 2022 weltweit etwa 31 % der Erwachsenen – 1,8 Milliarden Menschen – nicht ausreichend, und bis 2030 soll der Anteil voraussichtlich auf 35 % steigen.1
Mit anderen Worten: Während die Welt in vielen Bereichen Fortschritte macht, bewegen wir uns weniger. Ich glaube, dass eine andere Geschichte möglich ist, aber sie erfordert gemeinsames und sehr bewusstes Handeln – und Arbeitsplätze können dabei eine große Rolle spielen.
Drei Typen von Menschen, wenn es um Motivation geht
Was soziale Motivation angeht, sind mir drei Gruppen von Menschen aufgefallen:
- Diejenigen, die keine zusätzliche Motivation brauchen. Man sieht sie draußen, selbst wenn es regnet oder schneit. Ihre Gewohnheiten hängen von niemand anderem ab.
- Diejenigen, die keine zusätzliche Motivation wollen. Einen aktiven Lebensstil kann man niemandem aufzwingen, und das ist in Ordnung.
- Diejenigen, die ihre Motivation noch nicht gefunden haben. Sie würden sich gern verändern, aber aus dem einen oder anderen Grund hat Bewegung noch keinen Platz in ihrem Alltag gefunden.
Die dritte Gruppe ist bei Weitem die größte – und genau hier können Unternehmen einen echten Unterschied machen.
Warum Unternehmen in einer einzigartigen Position sind: die 3 K
- Kapazitäten. Unternehmen haben sowohl Geld als auch Zeit, die sie investieren können. Eine kleine Investition, die sich an Menschen richtet, für die Bewegung noch keine Priorität ist, kann viel bewirken – besonders wenn jemand im Unternehmen dafür verantwortlich ist, das Thema am Leben zu halten.
- Kollektiv. Menschen verbringen oft mehr Zeit mit Kolleginnen und Kollegen als mit ihrer Familie. Ein Arbeitsplatz ist eine echte Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Kultur – und damit ein natürlicher Ort, um soziale Motivation zu schaffen.
- Kontinuität. Ein Unternehmen kann das Thema das ganze Jahr über sichtbar halten, während die Motivation in anderen Gemeinschaften eher kommt und geht.
So setzen Sie es in die Praxis um
- Machen Sie Aktivität sichtbar. Wearables und Apps geben den Menschen objektives Feedback darüber, wie viel sie sich bewegen. Hier sind die Vorteile eines Fitnesstrackers.
- Fügen Sie eine soziale Ebene hinzu. Team- und Unternehmens-Challenges machen aus individuellen Daten gemeinsame Ziele und freundschaftlichen Wettbewerb. Lesen Sie, warum freundschaftlicher Wettbewerb funktioniert.
- Gestalten Sie für die dritte Gruppe. Nutzen Sie realistische Ziele und inklusive Formate, damit auch Menschen, die ihre Motivation noch nicht gefunden haben, erfolgreich sein können. So gestalten Sie Challenges für Mitarbeitende, die keinen Wettkampf mögen.
- Bleiben Sie das ganze Jahr dran. Ein einzelnes Event verändert keine Gewohnheiten, ein beständiger Rhythmus schon. Beginnen Sie mit einem Zwölfmonatsplan für Wellness.
Mehr zum Thema Engagement lesen Sie in unserem Leitfaden, wie Sie das Mitarbeiterengagement steigern.
Ihr Einsatz kann das Leben eines Menschen verändern
Wenn Sie – oder jemand in Ihrem Unternehmen, der sich um diese Themen kümmert – Unterstützung dabei möchten, Ihre Mitarbeitenden zu einem aktiven Lebensstil zu inspirieren, buchen Sie eine Demo, und wir entwickeln gemeinsam einen Plan. Ihr Einsatz kann das Leben eines Menschen für Jahrzehnte verändern – so wie ein Herzfrequenzgurt das Leben meines Vaters verändert hat.