Wie Wellness-Challenges die psychische Gesundheit im Team verbessern
Bewegung verbinden wir oft mit Abnehmen oder Muskelaufbau. Sie leistet beides – doch ihre Wirkung auf den Kopf ist vielleicht noch wichtiger. Fragen Sie Menschen, die seit Jahren aktiv sind, warum sie immer noch früh für ein Workout aufstehen, und die meisten werden davon erzählen, wie sie sich dabei fühlen. Genau deshalb können Wellness-Challenges einer der wirksamsten Wege sein, die psychische Gesundheit im Team zu unterstützen.
Inhaltsverzeichnis
Bewegung und psychische Gesundheit: Was die Forschung sagt
Regelmäßige körperliche Aktivität verringert laut Weltgesundheitsorganisation die Symptome von Depression und Angst und verbessert das allgemeine Wohlbefinden.1 Eine Studie aus dem Jahr 2019 in JAMA Psychiatry ergab für jede deutliche Steigerung der körperlichen Aktivität ein um 26 % geringeres Depressionsrisiko – das entspricht etwa dem Tausch von 15 Minuten Sitzen gegen 15 Minuten Laufen oder von einer Stunde Sitzen gegen zügiges Gehen.2 Bei leichter bis mittelschwerer Depression kann regelmäßige Bewegung Studien zufolge ebenso gut wirken wie andere gängige Behandlungen.
Bewegung ersetzt keine professionelle Behandlung, ist aber für fast alle eine wirkungsvolle, leicht zugängliche Unterstützung.
Wie Bewegung die psychische Gesundheit verbessert
Bewegung verändert das Gehirn. Sie fördert das Wachstum neuer Nervenzellen und Verbindungen und setzt Endorphine und andere Botenstoffe frei, die Stimmung und Energie verbessern. Ebenso wichtig: Sie verschafft Ihnen eine Auszeit. Ein Spaziergang oder Lauf ist eine Gelegenheit, Abstand von negativen Gedanken zu gewinnen und sich auf den Moment zu konzentrieren – Ihren Atem, den Wind auf der Haut, den Weg unter Ihren Füßen.
7 Vorteile regelmäßiger Bewegung für die psychische Gesundheit
- Mehr Energie. Die Energie, die Sie in Bewegung stecken, bekommen Sie im Laufe des Tages zurück.
- Besserer Schlaf. Körperliche Aktivität erleichtert das Einschlafen und das erholte Aufwachen, und ein ruhigerer Kopf kann abends leichter abschalten.
- Besseres Gedächtnis und mehr Konzentration. Bewegung fördert Konzentration und schnelles Denken, und regelmäßige Aktivität wird mit einem geringeren Demenzrisiko im späteren Leben in Verbindung gebracht.
- Mehr Selbstvertrauen. Ziele zu erreichen – auch kleine – stärkt das Gefühl, etwas bewirken zu können, und das überträgt sich auf Arbeit und Leben.
- Ein insgesamt gesünderer Lebensstil. Wer aktiv ist, trifft oft auch bessere Entscheidungen bei Ernährung und Schlaf.
- Unterstützende Beziehungen. Gemeinsame Bewegung verbindet Sie mit Menschen, die Sie auch in schwierigeren Zeiten motivieren.
- Weniger Stimmungsschwankungen. Regelmäßige Aktivität hilft, die Gefühle stabiler zu halten.
Typische Hürden – und wie Sie sie überwinden
Wir alle haben Tage, an denen es sich anfühlt, als sei heute nicht der richtige Tag. Oft sind es genau diese Tage, an denen Bewegung am meisten hilft.
- „Ich bin zu müde.“ Fangen Sie an, bevor Sie sich bereit fühlen. Geben Sie sich noch fünf Minuten, und Sie finden hundert Gründe, nicht loszugehen.
- „Das Wetter ist schlecht.“ Das Wetter können Sie nicht beeinflussen, Ihre Kleidung schon – oder Sie trainieren drinnen.
- „Ich fühle mich überfordert.“ Machen Sie kleine Schritte. Gehen Sie spazieren statt zu laufen. Nach zehn Minuten haben Sie vielleicht Lust auf mehr.
- „Ich habe keine Zeit.“ Manche Tage sind wirklich voll. Aber wenn nie Zeit für 15 Minuten für Sie selbst bleibt, ist das ein Warnsignal, das Aufmerksamkeit verdient.
- „Ich weiß nicht, was ich machen soll.“ Beginnen Sie mit Gehen, oder fragen Sie eine Kollegin oder einen Kollegen, die bzw. der Sport treibt, ob sie mitkommen.
- „Ich habe nicht die richtige Ausrüstung.“ Wasserflaschen eignen sich als Gewichte und ein Handtuch als Yogamatte. Belohnen Sie sich mit besserer Ausrüstung, sobald die Gewohnheit sitzt.
Hier finden Sie weitere Ideen, wie Sie im Alltag aktive Minuten sammeln.
Wie Wellness-Challenges die psychische Gesundheit im Team unterstützen
Wellness-Challenges im Unternehmen schaffen eine Unterstützungsgruppe für mehr Bewegung. Sie helfen auf mehreren Ebenen:
- Soziale Verbundenheit: Ein gemeinsames Ziel bringt Kolleginnen und Kollegen zusammen – besonders wichtig für Remote-Teams.
- Routine: Tägliche Ziele machen aus guten Vorsätzen Gewohnheiten.
- Positiver Fokus: Fortschritte und kleine Erfolge heben Stimmung und Selbstvertrauen.
- Niedrige Einstiegshürde: Walking-Challenges beziehen Menschen jedes Fitnesslevels ein.
Damit Challenges unterstützen statt stressen, setzen Sie realistische Ziele, verzichten Sie auf öffentliche Ranglisten, wenn Ihr Team das lieber nicht möchte, und bieten Sie Challenges jenseits von Fitness für Schlaf, Achtsamkeit oder Bildschirmpausen an. Kombinieren Sie Challenges mit praktischen Schritten, um Mitarbeitenden beim Umgang mit Stress am Arbeitsplatz zu helfen, und finden Sie weitere Inspiration in 52 Ideen für Wellness-Challenges.
Häufig gestellte Fragen
1. Können Wellness-Challenges die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz verbessern?
Ja. Sie steigern die körperliche Aktivität, die mit weniger Angst- und Depressionssymptomen in Verbindung steht, und sie schaffen soziale Verbundenheit und Routine – beides wichtig für das psychische Wohlbefinden.
2. Wie viel Bewegung hilft der psychischen Gesundheit?
Schon kleine Veränderungen helfen. Eine Studie brachte den Tausch von 15 Minuten Sitzen gegen Laufen oder von einer Stunde Sitzen gegen zügiges Gehen mit einem um 26 % geringeren Depressionsrisiko in Verbindung.
Unterstützen Sie die psychische Gesundheit Ihres Teams mit YuMuuv
YuMuuv macht die Durchführung von Challenges einfach: Leitfäden für Admins und Nutzer, Kommunikationsvorlagen und ein Hilfecenter mit Support für die Teilnehmenden, sodass Sie technische Fragen nicht selbst beantworten müssen. Buchen Sie eine Demo – und bringen Sie Ihr Team gemeinsam in Bewegung.